Die Aufstellungsarbeit fasziniert mich schon seit Jahren, unter anderem auch, weil die Lösungen meistens anders sind als gedacht und erwartet.

Sätze von Klienten nach der Aufstellung wie „Das hätte ich nie für möglich gehalten“ oder „das stellt meine ganze Einstellung der Person gegenüber auf den Kopf“ sind häufig Äußerungen, die mich nicht mehr überraschen.

In einer Aufstellung zeigt sich mit Hilfe von Stellvertretern deutlich, womit wir im Augenblick der Aufstellung in Resonanz stehen. Letztendlich werden „nur“ unterbewusst (bewusst oder unbewusst)  ablaufende Resonanzen oder auch Verstrickungen sichtbar gemacht.  Es zeigt sich, was stresst, was fehlt, was zu viel ist… Es zeigen sich auch blinde Flecken oder verdrängte Erlebnisse, manchmal etwas, wo man nicht wirklich hinschauen möchte. Es zeigt sich, wofür Symptome, Haustiere, Länder, Probleme, Themen, usw. stehen können.

Die Aufstellungsarbeit ist so vielseitig und faszinierend und letztlich kaum in Worte zu fassen.  Es gibt keine allgemeingültigen Antworten sondern nur individuelles Erfahren.

Es gibt in meinen Augen auch kein Heilen im ursprünglichen Sinn, denn die Welt ist heil, ist immer im Gleichgewicht, das Leben gleicht Ungleichgewichte immer auf seine Art und Weise aus. Aber es gibt meiner Erfahrung nach die Möglichkeit, Resonanzen und Perspektiven zu verändern, so dass das Ergebnis sich für uns heilend, befreiend, schmerzlösend… anfühlen kann.

Ich verstehe Aufstellungsarbeit also weniger im therapeutischen Sinne, sondern als eine experimentelle Art, mit unserer Wahrnehmung das Leben bewusst neu zu gestalten – also genau das, was wir im alltäglichen Spiel des Lebens (un-)bewusst sowieso tun. Ändert sich meine innere Einstellung und Wahrnehmung, muss sich das Außen verändern.

Geprägt von mehreren Lehrern habe ich jetzt eine genaue Vorstellung davon, wie Aufstellungsarbeit für mich aussieht.

Kachina bedeutet bei den Hopi Indianern „Geist der unsichtbaren Lebenskraft“ oder wie Michael Mora es umschreibt „Geist, der im Sichtbaren lebt“.  Deshalb finde ich den Namen Kachina-Aufstellung für meine Arbeitsweise sehr passend.

Claudia

Zurzeit gibt es zwei Arbeitsvarianten:

– Einzelsitzungen auf Termin – nur Du und Ich

– oder Du möchtest einen Gruppenabend bei Dir zuhause anbieten und mich als Coach und Moderator dazu einladen.

Ich stehe Dir gerne zur Verfügung.

Kontakt unter 0498 28 21 41 und kontakt@claudia-velz.be

 

Aufstellungsregeln für die Gruppenarbeit:

Wer aufstellen möchte tut dies auf eigene Verantwortung und entscheidet, ob er seine Aufstellung selbst leiten möchte oder sich aus der Gruppe einen Leiter auswählt, der ihm und seinen Wünschen aber untergeordnet bleibt.

Die Gruppe wie auch der Moderator dürfen auf Anfrage des Aufstellenden Impulse und Angebote geben, aus denen der Aufstellende selbst aussucht, was er ausprobieren möchte. Jeder darf experimentieren, ausprobieren, für gut befinden oder verwerfen. Der Aufstellende setzt immer seine eigenen Grenzen. Jeder Teilnehmer entscheidet frei, wofür er sich zur Verfügung stellt und wofür nicht.

Eine Aufstellung ist im Normalfall auf 45 – 50 Minuten Zeit begrenzt. Das hilft lösungsorientiert zu arbeiten.